Begeisterung Lesen

Von Benedikt Bögle

Lesen begeistert Menschen seit Jahrtausenden, seit der Erfindung der Schrift, Schriftrollen und Bücher. Bücher sind eine Möglichkeit, Gedanken auszutauschen und Ideen zu verbreiten. Bücher haben daher seit jeher die Welt verändert – die großen philosophischen Werke sicherlich ebenso wie Unterhaltungsliteratur. Und doch scheint die Befürchtung zu wachsen, mit dem Lesen könnte es eines Tages ein Ende haben: Fernsehen, Internet und Smartphones könnte die Begeisterung für das geschriebenste Wort, für dicke oder auch dünne Bücher schmälern. Dieser Befürchtung tritt Michael Busch indes entschieden entgegen. Busch ist Geschäftsführer der Thalia-Buchhandlungen, die 2019 ihren 100. Geburtstag feierte.

Zu diesem Anlass hat Busch ein im Herder-Verlag erschienenes Buch herausgegeben: „Welt, bleib wach. Das große Buch vom Lesen – eine Anstiftung“. Tatsächlich ist dieses Buch nicht nur eine Anstiftung, sondern eine ganze Flut von Anstiftungen. Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft schreiben, was sie am Lesen so lieben. Für Sigmar Gabriel etwa wäre eine Welt ohne Lesen undenkbar – und er schildert, was er eigentlich so liest. Walter Homolka schreibt, welch große Bedeutung das Lesen, das Buch für den jüdischen Glauben hat. Philipp Lahm schreibt von einer großen Welt, die sich hinter den bloßen Buchstaben verbergen kann. Ein tolles Lesewerk, das wirklich zum Lesen anstiften kann.

Michael Busch (Hg.): Welt, bleib wach. Das große Buch vom Lesen – eine Anstiftung
Herder 2019, 335 Seiten, EUR 20

Copyright des Bildes: Herder

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