75 Jahre 20. Juli

Am 20. Juli 1944 unternahm Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Hitler. Gemeinsam wollte er mit einem Kreis mutiger Widerstandskämpfer die Nacht der Nationalsozialisten beenden. Es gelang ihnen nicht – ihr Mut, ihr Gewissen und ihr tiefes Gottvertrauen sind bis heute aber ein leuchtenden Zeichen. An dieser Stelle möchte ich Ihnen empfehlenswerte Literatur über den Widerstand im Dritten Reich ans Herz legen.

Manfred Lütz hat die Erinnerungen seines Verwandten Paulus van Husen editiert: „Als der Wagen nicht kam“. Van Husen war Jurist, im Widerstand aktiv und nach dem Zweiten Weltkrieg Präsident des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshof. Eine beeindruckende Autobiographie.

Ein weiterer, eher unbekannter Widerstandskämpfer war der Jesuit Pater Rösch aus München. Alfred Wolfsteiner hat eine tolle Biographie vorgelegt: „Der stärkste Mann des deutschen Katholizismus.“

Ulrich Schlie hat im Herder-Verlag eine Biographie Claus Schenk Graf von Stauffenbergs vorgelegt. Dabei geht er den Geschehnissen des 20. Juli ebenso wie dem Werdegang Stauffenbergs auf den Grund.

Sophie von Bechtolsheim ist eine Enkelin von Stauffenberg. In Ihrem Buch „Stauffenberg. Mein Großvater war kein Attentäter“ nähert sie sich dem Widerstandskämpfer persönlich an.

Auch heute noch ist mutiges Eintreten für die Werte unseres Grundgesetzes wichtig. Ein Kommentar.