Mord in Dingley Dell

Von Benedikt Bögle

Copyright: DuMont

Eigentlich soll es ein ganz beschauliches Weihnachtsfest werden: Das englische Schloss Dingley Dell bietet Weihnachtsfeiertage wie zu Dickens Zeiten an. Doch aus beschaulichen Feiertagen wird nichts: Noch vor dem Weihnachtsfest gibt es den ersten Toten – und die junge Arabella merkt bald, dass mit dem Personal etwas nicht ganz stimmt. Es scheint, als ginge es auf Dingley Dell nicht nur um Urlaub. Und tatsächlich: Auf dem Schloss treffen sich die Spitzen der europäischen Geheimdienste zu einer Sitzung. Der Hotelbetrieb, die Weihnachtstage im Stile Dickens‘ sind nur Tarnung. Schon bald aber beginnt diese Tarnung zum bröckeln: Nicht nur europäische Geheimdienste haben ein Interesse an dem geheimen Treffen – sondern auch ihre Gegner.

Reginald Hill veröffentlichte schon 1972 das englische Original von „Mord in Dingley Dell“, 2020 ist es auf deutsch bei DuMont erschienen. Der Autor schafft es, die Spannung bis zuletzt aufrecht zu halten. Wer eigentlich zu welcher Seite gehört, bliebt bis zuletzt im Verborgenen. Der Leser selbst kann rätseln, wie die Gäste des Weihnachtsfestes zusammenhängen – und bis zur letzten Seite bleibt offen, wie die Geschichte ausgeht. Sehr lesenswert!

Reginald Hill: Mord in Dingley Dell
DuMont 2020, 264 Seiten, EUR 18

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