Internationales Privatrecht

Von Benedikt Bögle

Copyright: C.F. Müller

Das internationale Privatrecht (IPR) erfreut sich unter Studenten keiner großen Beliebtheit; in manchen Bundesländern – wie etwa in Bayern – gehört es nicht zum Pflichtstoff und kann allenfalls Teil eines Schwerpunktes sein. Gleichzeitig steigt die Bedeutung des Internationalen Privatrechts: In einer globalisierten Welt gibt es immer mehr Sachverhalte mit internationalem Bezug. Dann stellt sich zwangsläufig die Frage: Welches Recht ist hier anzuwenden? Diese Frage beantwortet das internationale Privatrecht. Wer sich kurz und knapp in die Materie einarbeiten will, sollte sich an einen Band aus der Reihe „JURIQ“ von C.F. Müller halten: „Internationales Privatrecht“ von Klaus Krebs bietet eine hervorragende Einführung in das Internationale Privatrecht. Zunächst behandelt der Autor den „allgemeinen Teil“ des IPR – also die gemeinsamen Vorschriften. Dann folgen die besonderen Teile, also das internationale Familien- und Erbrecht, das Gesellschaftsrecht, das Vertragsrecht. Am Ende geht Klaus Krebs noch auf die internationale Zuständigkeit ein. Der Autor bietet ein hervorragendes, knappes, an Beispielen reiches Lehrbuch zum Internationalen Privatrecht, das zur ersten Einarbeitung nur empfohlen werden kann.

Klaus Krebs: Internationales Privatrecht
C.F. Müller, 3. Aufl. 2019, 145 Seiten, EUR 19

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