Die Halloween-Party

Von Benedikt Bögle

Es sollte eigentlich eine ganz harmlose Party für Kinder und Jugendliche werden. Und tatsächlich war auch alles gut gegangen – ein voller Erfolg, stellt die Gastgeberin fest. Bis eines der Kinder vermisst wird. Es wurde während der Party ertränkt, mit dem Kopf in einen Wassereimer gehalten, aus dem nur kurz vorher die Kinder voller Freude Äpfel gefischt hatten. Das Dorf ist sicher, dass ein Sexualverbrechen dahinterstecken müsste. Nur eine Frau hegt Zweifel: Die berühmte Krimi-Schriftstellerin Ariadne Oliver. Denn nur kurz vor dem Mord hatte das kleine Kind kundgetan, selbst einmal einen Mord beobachtet zu haben – nur wenig später ist es selbst tot. Ein Zufall? Eher unwahrscheinlich. Mrs Oliver bittet den berühmten Meister-Detektiv Hercule Poirot um Hilfe. Er begibt sich zum Schauplatz des Verbrechens und beginnt zu ermitteln.

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Im Dorf herrscht die Meinung, das kleine Mädchen habe ständig nur erfundene Geschichten erzählt. Mit Sicherheit also konnte es selbst keinen Mord beobachtet haben. Poirot ist sich da weniger sicher und sucht in der Vergangenheit nach Mordfällen im kleinen Dorf. Und tatsächlich stößt er auf eine vielversprechende Spur im Zusammenhang mit einem gefälschten Testament. „Die Halloween-Party“ ist ein klassischer Agatha-Christie-Krimi: Der messerscharfe Verstand und die ausgezeichnete Beobachtungsgabe Poirots führt über kurz oder lang immer zum Täter. So auch in diesem Fall. Hervorragende Unterhaltung!

Agatha Christie: Die Halloween-Party
Atlantik, 2. Aufl. 2019, 239 Seiten, EUR 12

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