Mord in der Vergangenheit

Von Benedikt Bögle

14 Jahre lang war unklar, was mit Angela passiert war: Ein beliebtes Mädchen aus Seattle, keine Probleme, doch über Nacht verschwunden. 14 Jahre lang sind die Eltern unsicher, was mit ihrer Tochter geschehen sein könnte – bis sich die Nebel lichten: Ihre beste Freundin Geo hat selbst geholfen, Angelas Leiche im Wald zu verscharren. Ihr damaliger Freund war der Mörder. Geo verbringt fünf Jahre im Gefängnis und will danach eigentlich ein neues Leben starten. Doch das mag nicht so recht gelingen: Neue Opfer tauchen auf. Irgendwer tötet Mütter und ihre Kinder. Grausam, unberechenbar. Schnell führt die Spur zu Geo und ihrem Ex-Freund – aber haben sie wirklich etwas mit den Morden zu tun? Jennifer Hillier hat mit „Liebe mich, töte mich“ einen spannenden Thriller vorgelegt, der auch wirklich bis zum Schluss spannend bleibt. Auch wenn sich ein großer Teil des Romans mit den Geschehnissen im Gefängnis beschäftigt, versteht die Autorin es hervorragend, mit Vergangenheit und Gegenwart zu spielen, zwischen den Zeiten zu springen und so immer weitere Aspekte dessen zu offenbaren, was in der Vergangenheit geschehen war.

Jennifer Hillier: Liebe mich, töte mich
Penguin, 2. Aufl. 2020, 445 Seiten, EUR 10
Copyright des Bildes: Penguin

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