Lucy Foley: Neuschnee

Von Benedikt Bögle

Eigentlich sollten es einfach nur einige schöne Tage werden: Die alten Freunde sehen sich nicht mehr so häufig wie zu Uni-Zeiten. Und trotzdem wollen sie gemeinsam das neue Jahr feiern – in einem abgeschiedenen Jagdsitz Schottlands. Romantisch sollte es sein, eine unvergessliche Zeit werden – die Party wird aber zum Horror-Trip. Jeder in der kleinen Gruppe hat etwas zu verbergen; ein kleines Geheimnis, das sich doch nicht so ganz geheim halten lässt. Wer sich als Freund gibt, ist in Wahrheit einer der größten Feinde. Immer stärken werden die Spannungen sichtbar – bis plötzlich eine der Frauen stirbt. Den Mitarbeitern des Jagdsitzes ist sofort klar: Ein Unfall kann das nicht gewesen sein. Und da die Lodge eingeschneit ist, muss einer der Freunde der Täter sein. Nur: Wer könnte die grausame Tat vollbracht haben?

„Neuschnee“ von Lucy Foley kann in jeder Hinsicht überzeugen. Der Plot ist genial, die wahren Verstrickungen bis zum Ende undurchschaubar. Foley erzählt spannend und mit einem hohen Tempo, das sich bis zum Schluss nicht verlangsamt. So sollten Thriller sein – dieses Buch mag man nicht beiseite legen.

Lucy Foley: Neuschnee
Penguin, 2. Aufl. 2020, 430 Seiten, EUR 15

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